Harzring 2007
Interesannt ist und bleibt, dass seitdem ich das erste Mal im Harz mit war, wir aus der IAG nur 2 Personen waren: Odi und meine Wenigkeit. Sehr schön festzustellen, dass wir doch sehr gewachsen sind und dieses Mal (3 Jahre später) ich zum dritten Mal mit war und wir 7 Personen waren. Ich denke mal das hochgerechnet auf den Gesamtanteil der IAG liegen wir da bei 350% um die die Mitgliederanzahl gestiegen sind. Aber nun gut, ich habe den Statisiker in mir genug raushängen lassen. Kommen wir zum eigentlichen Bericht.

Ich kam Freitags abends aus Rügen heim und Odi, DAK und Sören sind heute schon hochgefahren. Soul, Paddex, Marc O. und ich wollten am Samstag morgen hochfahren. Gesagt getan. Samstag um 7 Uhr stehen sie bei mir vor der Tür. Wetter: Bescheiden. Aber das war egal. Stimmung auf dem Höhepunkt. Wir hatten keine Karte, keinen Plan, aber 4 Zettel die in Klopapierähnlichem Zustand unter meinen Fingern versuchten ihren Dienst zu erledigen. Sie schafften es nicht. Glücklicherweise bin ich exakt die selbe Strecke bereits am Montag gefahren als ich nach Rügen hochfuhr. Die erste Raste die kam kannte ich auch und trotz meiner Warnungen, dass die Toiletten nicht sonderlich gut seien, wollte doch der ein oder andere drauf. Naja ich hatte sie gewarnt…
Weiter ging es und mit Volldampf in den Stau hinein. Leider weis ich bis heute nicht, was aus den dämlich schauenden Personen geworden ist, die einen kleinen VW-Polo gesehen haben, mit den Innenschildern ‘Irrenhaus AG’ und einem Beifahrer, der sich mit den Füßen am Kopf kratzen konnte während er die Karte gelesen hat oder zum Takt der Musik den Kopf vorne gegen das Amaturenbrett und hinten gegen die Lehne gedonnert hat. Mansch einer wird sich auch gewundert haben was 2 Freaks im hinteren Teil des Autos machten, oder wie diese denn schlafen konnten, wenn vorne 2 andere rumgegröhlt haben.
Im Blindflug ging es dann weiter in die Kassler Berge und nach ewigem auf und ab und auf und ab und auf und [...] kamen wir dann endlich auf die B6 und von da aus ging es dann quasi gradeaus und mit den letzten Tropfen Benzin nach Aschersleben zum Einkaufen. Ich wollte mir dort ja unbedingt einen Hut kaufen, aber leider leider gab es dort keinen. Nur eine freundliche aber verwirrte Kassiererin (“Irrenhaus AG? Oh Gott, was ist das denn?”). Naja auf dem Harzring angekommen, brach dann auch die Wolkendecke auf und es wurde geilstes Wetter ohne Wolken ohne Regen ohne Wind ohne Schnee. Nach der Begrüßung ging es dann erst mal die Gegend abklappern um zu sehen was wo ist. Inzwischen erzählte uns Odi seine Geschichte vom Vortag.
Sie haben im Matsch gezeltet und sind fast abgesoffen auf dem Campingplatz und haben sich deshalb eine Garage in der Boxengasse gemietet und pennen darin. In besagter Boxengassengarage war dann das Zelt von DAK und Sören aufgebaut. Darin lag noch eine Matratze. Die Farbe die für die Matratze verwendet wurde war somit die Harzringboxengassengaragenzeltmatrazenfarbe. Aber das nur nebenbei.
Gegen Nachmittag haben wir gegrillt und abends als die Temperaturen wieder angenehm waren pilgerten wir zu siebt (Später zu fünft, da DAK und Sören schlafen gingen) bis um 3 Uhr nachts über die Rennstrecke. Unterwegs haben wir die Walkie-Talkies benutzt mit dem größten Müll, was man da so reinsabbeln kann. Tja, dann spielten wir Verstecken und Fangen. Als wir keine Lust mehr hatten dachten wir uns: Kommt, setzten wir uns hin und reden über Sex. Ja… Haben wir gemacht. Wie wir das immer tun. Sehr Spassig, aber Ausführungen gibt es hier jetzt nicht. Das würde jeden Rahmen sprengen und alle die das mal eben in 2 Minuten lesen wollen haben keine Chance. (Habt ihr eh net mehr, die Rückfahrt kommt noch
)
Am nächsten Morgen hat es dann nur noch geregnet. Bei leckerem Irish-Coffee und Würstchen und Würstchen im Schlafrock haben wir dann die Mopeds wieder auf den Anhänger geschafft. (Achja bevor ich es vergesse, der eigentliche Grund dafür dass wir hier waren war das Motoradfahren, was wir Samstags zwischendurch auch noch gemacht haben.) Da bei Regen leider nicht mehr allzuviel ging sind wir dann irgendwann losgefahren. Kart fahren war leider auch net drinn, weil die Strecke komplett unter Wasser stand. Aber ein Bootsrennen währe möglich gewesen.
Tja die Heimfahrt… Das war auch so eine Sache für sich. Wir kauften uns an der Tanke eine Karte und ich lotste uns über Bundesstrassen an der gesamten A7 vorbei (und somit an etlichen Staus) und wir durchfuhren dabei die schönsten Landschaften, Berge, Dörfer und achja: Unsere Autobahn (Siehe Letzter Bericht) ist immer noch nicht fertig. Sie haben es auf 2009 verschoben
. Naja wir werden da sein und sehen…
Kaum wieder auf der Autobahn (A4) gab es eine kurze Rast und direkt danach einen Stau. (Von hier aus schöne Grüße an die Frau mit dem XD-irgendwas Nummernschild, die uns sehr lange begleitet hat. Nachdem wir uns nochmal ein wenig verfahren hatten kamen wir dann auf die A66. Wir entdeckten ein seh tolles Spiel.
1. Fahre vor ein Auto
2. Lasse es herankommen
3. Mach Scheibenspritzwasserdüse an
4. Wasche deine Scheibe und beobachte den Rückspiegel
5. Wenn der hinter dir Spritzer abbekommen hat wird auch er seine Scheiben wischen
6. Warte bis er fertig ist
7. Wasche deine Scheiben nochmal
8. Zähle, wie lange er das durchhält
Als wir bei mir ankamen holten wir mein Auto und ab ging es zum Marc O. der Geburtstag feierte.
Alles in allem ein sehr geiler Ausflug! Selten so was lustiges Erlebt. (Ausser dem ganzen Zeug wo es auch Berichte drüber gibt ^^) Somit sag ich nur wieder:
Harz in Fire – C Ya Nächstes Jahr!)
Euer Madman
Bericht vom 2. August 2007
Ausflug vom 30-31 Juli 2007